tattoomovie

Credits

content managed with seven49.net

flash animations by t42design

zurück zu 4-heads.com

Biographie

Dies ist nicht die Geschichte eines Tellerwäschers in New York sondern die eines Büetzers aus Oppligen in der Schweiz...

Lagerfüür und Lumpeliedli
Als Marco „Gölä“ Pfeuti seinen Kollegen René Maurer anfragte, ob er nicht ein paar Musiker kenne, die ihm helfen würden, seine Songs, welche er selber liebevoll „Lumpeliedli“ nennt, aufzunehmen, war die Welt noch in Ordnung. Marco’s Spaziergänge mit dem Hund waren erholsam, das Feierabendbier in der Stammkneipe in ruhiger, vertrauter Runde, die Arbeit auf der Baustelle so hart wie immer.

René schlug die eigene Band „4-Heads“ vor und sich irgendwo zwischen Produktionsteam, Studiomusikern und Band definierte. Zlatko Perica an der Gitarre, Urs Frei am Schlagzeug, René Maurer am Bass und Thomas Gyger an den Keyboards.

Mit so hochkarätiger Zusage hatte Gölä nicht gerechnet! Kurzerhand wurden die ersten Demos auf selbstgebrannten CDs an diverse Schallplattenfirmen verschickt. Die Musikergemeinschaft, mittlerweile bereits zur Familie zusammengeschweisst, wartete ungeduldig und erwartungsvoll auf die Reaktionen. Doch welch herbe Enttäuschung. Niemand schien von den Songs wirklich angetan zu sein und zu einem Vertragsabschluss bereit.

Uf u dervo
Da packte Gölä kurzerhand seine Gitarre, schritt ins Büro von Rolf Widmer, Inhaber des Sound Service in Bern und spielte seine Songs voller Inbrunst und Hoffnung, ein Akustik-Liveset nur für diesen einen Menschen. Wo so illustre Bands wie Polo Hofer und Züri West zu Hause waren, da wollte Gölä auch sein.

Ueberwältigt von soviel Spontanität, überwältigt von den Songs, sagte Rolf zu und sollte es keine Sekunde mehr bereuen, denn was dann geschah, ist in der Schweizer Musikgeschichte noch nie da gewesen. Rolf erklärte sich bereit, die Kosten der Studioaufnahmen zu übernehmen. Während zehn Tagen spielten Gölä & Bänd für exakt 12'300 CHF Studiokosten, Hotel und Spesen das Album „Uf u dervo“ ein. Für diese Aufnahmen stiessen auch die beiden Chorsängerinnen Sandra und Barbara Moser zur Familie.

Das si aues Spinnsieche...
Radio Aemme und Radio Beo spielten die erste Single-Auskoppelung „Keni Träne meh“ zuerst zaghaft, dann auf Publikumswunsch immer mehr und legten den Grundstein zur nationalen Gölä-Mania. „Keni Träne meh“ verkaufte sich als Single über 15‘000 mal. Das Album sollte 200‘000 mal über den Ladentisch gehen. Aber das wusste damals noch keiner...


Die Bemühungen des Schlagzeugers Urs Frei, Konzerte für die Band zu buchen, waren hart und zumeist erfolglos. Die Veranstalter hatten das Potential der Band noch nicht erkannt, obschon aufgrund des massiven Radio-Airplays bereits eine Gemeinschaft von rund 1‘500 Fans an ein von Radio Ämme organisiertes Konzert erschien.

Eines Tages stand Urs Frei im Büro von Music Service, der Konzertagentur in Bern, schob die CD in den Spieler von Philippe Cornu und sagte: „Kannst Du nichts für uns tun?“ Da gerade drei Konzerte mit Florian Ast anstanden telefonierte Philippe mit dem Management von Florian. Kurze Zeit später waren für Gölä die ersten drei grösseren Gigs als Vorband von Florian Ast & Florenstein in Bern, Spiez und Willisau gebucht.

Gold und weiteres Edelmetall
Am 8. August 1998 kam der grosse Tag: Das Release-Datum der CD. Mit einem grossen Live-Interview auf Radio Beo feierte die Band den historischen Moment.
Gut zwei Monate später, am 9.Oktober, erhielten „Gölä & Bänd“, anlässlich der Plattentaufe in Langnau Gold überreicht. 25‘000 mal hatte sich ihr Erstling verkauft und es war kein Ende abzusehen.

Die Konzertanfragen häuften sich und Tom Metzger, damals noch Konzert-Produktionsleiter vom Music Service Bern, warf sich kurzerhand ins kalte Wasser und übernahm die Funktion des Bookers und Managers der jungen Band. Auch hier veränderte dieser Entscheid ein weiteres Leben komplett. Denn Tom sollte sich vor Anfragen kaum mehr retten können. Tag und Nacht versuchte er Ordnung und Planung in das Chaos zu bringen. Das Natel summte pausenlos, jeder Klubbesitzer und Festivalveranstalter wollte den Schweizer Shootingstar buchen. Doch Gölä sollte auch an Hochzeiten als Ueberraschungsgast auftreten, an Geburtstagsfesten, an Firmenfeiern...die Schweiz erhob Anspruch auf „ihren“ Gölä.

Von soviel Aufmerksamkeit geradezu überrumpelt brummte Gölä oftmals ein verzweifeltes „Dir sit doch alles Spinnsieche!“ und floh in seinem Camper irgendwo in die Berge.

Fägts
Im Facts erscheint ein gnadenloser Verriss der Gölä-CD. Die Band reagiert spontan und mit Humor:
Als Siebdrucker auch für das Merchandising der Band besorgt, druckt Urs Frei eine T-Shirt Sonderauflage mit dem Titel „Fägts“ sowie der gesamten CD-Kritik von Bänz Friedli. Das T-Shirt fand an den Konzerten reissenden Absatz und verkaufte sich 500 mal.

Ein gutes Beispiel dafür, die Bandphilosophie zu erklären. Denn diese liegt ganz einfach darin, möglichst alles selber zu machen. Seien es die Kompositionen, das Arrangement der Chöre oder eben das Band-Merchandising: Gölä & Bänd ist eine richtige selfmade company.


Stoubfänger u angere Seich
Am 6. März 1999 werden Gölä & Bänd anlässlich des Prix Walo als beste Rockband des Jahres sowie Gölä als Publikumsliebling 1998 ausgezeichnet. Erstmals werden einem Künstler doppelte Ehren zuteil. Bei Übernahme der goldenen Trophäen widmet Gölä diese all jenen Menschen, die an das Gute in dieser Welt glauben und verteilt die beiden „Staubfänger“ in der Band.


Wildi Ross
Anfangs April 1999 stand die Band schon wieder im Studio und nahm neue Songs auf.
Gölä packte das Erlebte in Songs und erzählt vom Leben auf Tournée, von der Einsamkeit unterwegs. Aber auch vom Power der Bühne, der Freude am Erfolg. Die Songs sind zum Teil härter geworden, die Balladen so schön wie immer und die Sprache so bildhaft wie es nur Gölä zustande bringt.

Wildi Ross hält sich 9 Wochen auf Platz 1 der Hitparade. Zudem gelingt es für 3 Wochen beide Alben in den Top 10 zu halten. Dem Release des Albums folgt eine Open-Air Tour, welche die Band erneut durch die ganze Schweiz reisen lässt. Zum ersten Mal treten Gölä & Bänd auch in Deutschland und Oesterreich auf. Das Konzert im Zillertal als Vorgruppe der Schürzenjäger vor über 30'000 Leuten, sowie das Konzert auf dem restlos ausverkauften „Hausberg“ Gurten, sind zwei der vielen Höhepunkte dieses Sommers.

Nach 2 Monaten Pause im Herbst, geht es vom 21. November 1999 bis April 2000 auf die bis anhin letzte und grösste Tour der Band. Die Tour führt wiederum durch die ganze D-Schweiz und ist bis aufs letzte Ticket ausverkauft, Zusatzkonzerte werden nötig. Die Band tönt kompakter denn je, die Erfahrungen der 2 letzten Tours zahlen sich aus. Das Set wurde erweitert und bis zum letzten Ton durchgekämmt. Auch die Produktion hat grosse Dimensionen angenommen und zählt zu den bisher grössten des Landes. Um diese Impressionen festzuhalten, entscheidet sich die Band, im Dezember 3 Konzerte aufzunehmen, um dann ein Live-Album zu veröffentlichen. Ans letzte Konzert in Fribourg pilgern gegen 6000 Fans und läuten die angekündigte Pause ein.

Indianer

Nach einem Konzert exklusiv für die Fanclub Mitglieder gönnen sich Gölä und Bänd eine längere Verschnaufpause. Denn man muss das Leben leben können, um neue Erlebnisse in Songs zu fassen. Es braucht Zeiten der Ruhe, um nicht Auszubrennen, es braucht andere Menschen, andere Länder, um neue Impulse zu sammeln. Gölä verabschiedet sich Ende April Richtung Australien um mit seinem Sohn das Land zu bereisen. Manager und Freund Tom tut es ihm kurzauf gleich, während Zlatko bei Florian Ast als Tourgitarrist tätig wird und Thomas J. ind die USA zieht, um Musik zu studieren. Die anderen Musiker gehen wieder ihren erlernten Berufen nach und beteiligen sich an anderen Muiskprojekten.


Volksmusig

Die auf der „Wildi Ross“-Tour aufgenommene CD „Volksmusi“ erscheint am 8. August 2000. Sie vermittelt Live-Atmospähre pur und ist für alle die es erlebt haben eine bleibende Erinnerung. Auch dieses Doppelalbum mit 21 Songs erreicht nahezu Platin und hält sich lange in den Charts. Sie dient auch als Ueberbrückung der Pause, denn bis zum eigenen Comeback Openair im September 2001 geht es noch über ein Jahr. Doch es sollte anders kommen......

Umbruch

Die einst gefeierte und zelebrierte Band-Einigkeit zerbricht an der wachsenden Popularität und an den verschiedenen Lebensauffassungen der einzelnen Mitglieder. Noch währen Gölä in Neuseeland weilt, löst er die Band auf. Die „Familie“ gibt es in dieser Form nicht mehr.

Die logische Konsequenz daraus: Gölä sagt das grosse Openair in Dielsdorf ab. Es hat für ihn keinen Sinn ergeben, den Fans falsche Tatsachen vorzugaukeln. Nach anfänglicher Entrüstung der Fans, zeigen diese aber rasch Verständnis und halten Gölä die Treue.

Gölä III – Der Neuanfang

Die neun Monate in Neuseeland haben Gölä gut getan und er hat wieder zu sich selbst zurückgefunden. Sie ist wieder da, die unbekümmerte Lebensfreude und auch die Kraft, ein wichtiges Kapitel in seinem Leben auf eine Art abzuschliessen, die für ihn und seine Fans für alle Zeiten unvergesslich bleiben soll. Ein letztes Mal noch will die verschworene Gemeinschaft um Gölä, Slädu, TJ und Tom ihren Zusammenhalt feiern, wie es die schweiz noch nie gesehen hat. Ein letztes Mal noch gemeinsam Grenzen sprengen.

Noch bevor Gölä, TJ und Slädu ins Studio gingen um Gölä III aufzunehmen, konnten die 3 in Monte Carlo anlässlich der World Music Awards den Preis für den „Best Selling Swiss Artist“ entgegennehmen. An diesem Abend erlebten Gölä III mit dem Song „Miss you“ ihre Premiere auf Englisch. Speziell für diesen Event aufgenommen, fand der Song später als „Hidden Track“ Platz auf der im Oktober 2001 erschienen Gölä III.


Ab Anfang Juli arbeiteten die 3 Göläs mit ihren Studiomusikern vier Wochen lang an den Aufnahmen für ihr letztes Sudioalbum. Speziell war, dass der Entstehungsprozess der neuen CD über’s Internet jederzeit mitverfolgt werden konnte. Zudem berichtete Tele 24 wöchentlich in einer Sondersendung über die Fortschritte. Nach den eigentlichen Aufnahmen wird nach Deutschland disloziert um den Songs in den Park Studios von Peter Maffay noch die diverse technische Raffinessen und Feinschliffe zu verpassen.



Release - Singles

Zu dieser Geschichte ein Zeitungsbericht (Blick) vom 7.9.2001

IBIZA (Spanien) – Er kann’s und will’s nicht lassen. Gölä, Querkopf der Rock-Szene, startet den Countdown zu seiner dritten Studio-CD mit einer Bombe: Gleich drei Singles aus dem am 8. Oktober erscheinenden Album «III» gibt es ab Mitte September zu kaufen.

Drei Singles, drei Songs, drei Komponisten, drei Fotos – drei Göläs! «III» wird die CD heissen. Entsprechend nummeriert sind die Singles. Auf «I: Nimm mi mit» prangt ein hinter seiner Gitarre füdliblutter Slädu. Auf «II: Gfüeu» schmachtet Thomas TJ Gyger. «III: Nacht» schliesslich zeigt den einzig wahren Gölä von hinten – ein Rücken voller Tattoos. Die drei Songs sind die entsprechenden Lieblingslieder der drei Musiker. Die Musik der gesamten CD haben die drei Göläs zusammen komponiert. Alle Texte sind von Gölä.

Wie kommt man überhaupt auf die wahnsinnige Idee, gleichzeitig drei Singles zu veröffentlichen? Gölä, mit Manager Tom Metzger für zwei Wochen auf Erholungsurlaub am Strand von Ibiza, lässt Tom sprechen: «Das ist nicht etwa kalkuliertes Marketing. Wir hocken zusammen, trinken etwas, einer hat eine verrückte Idee, die spinnen wir gemeinsam weiter, und steht dann etwas fest, machen wirs. Unverrückbar, gegen alle Ratschläge der Profis.» Die Grundeinstellung der drei Göläs inklusive Manager Metzger: «Egal was daraus resultiert, wir machen was wir für richtig halten.»

BLICK wettet, dass «der Verrückte» und seine zwei Mit-Göläs in der Schweizer Hitparade für eine faustdicke Überraschung sorgen werden. Die Beatles freilich werden sie auch im besten Falle nicht übertreffen. Die vier Pilzköpfe standen 1964 gleichzeitig mit fünf Singles auf den ersten fünf Plätzen der US-Hitparade.

Album

Mit einem Auftritt im Benissimo vom 6. Oktober 2001 wurde der Release von Gölä III eingeläutet. Auf seinem letzten Mundart-Album zeigt sich Gölä persönlich und intim. Eine Sammlung von Liebesliedern ist dabei herausgekommen, ohne dass er es richtig bemerkt hätte. Zu stark waren seine Träume von Geborgenheit, Familie, Wärme und Zuhausesein, um sie noch länger verborgen zu halten.

Dieses Album, welches sich bis dato 135'000 mal verkauft hat, beinhaltet auch das Ende der Zusammenarbeit mit der Berner Schallplattenfirma SoundService Wigra AG.



Letzte Konzerte
Gölä III verkauften im Januar 2002 das Forum Fribourg mit 10'000 Besuchern aus, um einen Monat später in Zürich das Hallenstadion zu füllen. Je 12'000 Besucher feierten mit der Band den Abschied von der „Mundart-Bühne“.
Vor Gölä III haben es nur zwei Schweizer Musiker beziehungsweise Bands geschafft, das Hallenstadion Zürich auszuverkaufen: Krokus und DJ Bobo. Daher auch die Gastauftritte von Marc Storace, dem Leadsänger von Krokus sowie DJ Bobo himself, welche sich über den Erfolg von Gölä III genauso freuten wie die Jungs selber.

Aussicht

Göläs grösster Wunsch ist es, sich aus dem öffentlichen Leben zurückzuziehen, wieder eine Familie zu gründen und, wie vor seinem Einstieg ins Musikgeschäft, als selbständiger Handwerker alte Häuser zu renovieren. Der Musik wird Gölä aber erhalten bleiben.

Mit dem langfristigen Ziel vor allem im Hintergrund tätig werden zu können, hat Gölä mit seinem Manager Tom Metzger sowie Carlo Bommes und Philippe Cornu, den beiden Veranstaltern des Gurtenfestival in Bern, die Earthbeat GmbH gegründet, welche es sich zum Ziel gemacht hat, in den Bereichen Verlag, Label, Promotion und Management tätig zu werden. Gölä sieht sich zusammen mit Slädu und TJ als Produzenten-Team, welches die vielen Erfahrungen der letzen vier Jahre auch jüngeren Bands zugänglich machen will.

Für den Songschreiber, Produzenten und Talent-Scout Gölä wird Earthbeat ein weiteres wichtiges Kapitel in seinem Leben.
Wie aber weiter mit der eigenen Musik? Nichts trifft es besser auf den Punkt, als Göläs eigene Aussage:“Musik war, ist und wird immer Bestandteil meines Lebens sein!“

Auf seinen Reisen in Australien und Neuseelannd, aber auch wieder in der Schweiz, als Verarbeitung des Erlebten, hat Gölä viele englische Songs geschrieben. Und, wie er meinte: „Es wäre schade, niemals zu Erleben, ob sie den Menschen gefallen würden.“

Time will tell!

Discographie
Uf u dervo August 1998
Wildi Ross Juni 1999
Volksmusig-Live August 2000
Gölä III Oktober 2001
Live:02 Mai 2002
Extrem November 2002 – Doppel DVD

BIOGRAPHIEN

Marco „Gölä“ Pfeuti
7.6.68 / Zwilling

Aufgewachsen ist Gölä in Oppligen bei Thun als Sohn eines Gastwirtes. Seit früher Kindheit interessierte er sich für die Verschiedenartigkeit der Menschen. Bereits mit seinen Eltern reiste Gölä rund um die Welt: mal besuchten sie Tunesien, mal Korsika oder Sizilien oder machten Halt auf den Bahamas. Diese Eindrücke waren für ihn prägend, zog es ihn doch nach der Berufslehre wieder in die Ferne. Er reiste mehrere Monate quer durch Australien. Nach unzähligen Abenteuern und Erlebnissen musste er sich mangels vorhandener Rückflugkarte das nötige Geld dafür zuerst als Einkaufswagen-Einsammler in einem Supermarkt verdienen.

Seine Reisen, seine Beobachtungsgabe, seine Liebe zum Leben und zum Menschen bilden wohl auch die Grundlage des Erfolges seiner Songs. Göläs Begabung liegt darin, Eindrücke in einfachen Worten so wiederzugeben dass sie wie Bilder vor einem stehen. Über Erlebnisse zu berichten die banal erscheinen und doch die Herzen so mancher Menschen bewegen. So wie kürzlich einmal eine Konzertbesucherin mit Tränen in den Augen meinte: „Es ist als würde er aus meinem Tagebuch lesen.“

Zlatko Perica
16.2.69 / Wassermann

Der sportliche Inlineskater stammt ursprünglich aus Rijeka/Kroatien. 1975 kam Zlatko mit seiner Mutter in die Schweiz. Mit 14 Jahren begann er Gitarre zu spielen und mit 19 studierte er am Musicians Institute in Los Angeles. Ein Jahr später, unterdessen zurück in Europa, wurde Zlatko eingeladen mit der deutschen Band „Tangerine Dream“ die Studioaufnahmen für das Album „Rokoon“ machen zu dürfen. Daraufhin folgte 1992 eine ausgedehnte Tour durch Amerika und Kanada. Zlakto nahm auch an allen weiteren Aufnahmen der Band teil. Ihre neuste CD erschien 1999.
Das atmospärische Gitarrenspiel mit Zlatkos unverkennbaren Ton ist als Gegenpart und Ergänzung zu der bildhaften Sprache Göläs ein wahrer Glücksgriff und jagt manchem Gitarrenfan wohlige Wonneschauer über die Haut.


Thomas Gyger
09.09.1976 / Jungfrau

Der Soundtüftler aus dem Berner Oberland, der an den Keyboards genauso gerne sitzt wie an der Tastatur eines Computers, ist wohl das meistunterschätzte Bandmitglied. Aber eben: Stille Wasser gründen tief.
T.J. ist für die Homepage der Band zuständig und ist auch sonst für alle technischen Aspekte zu begeistern. Dass er Geräteturnen zu seinen Hobbies zählt, mag unglaublich erscheinen, ist aber wahr. Schliesslich war er mit dem TV Strättligen auch schon mal Schweizermeister.
T.J. hat neben Gölä auch noch andere Projekte wie Piolam sowie Gitarrenkünstler Tony Siebers erste 4 CDs mitrealisiert. Doch nach der Wildi-Ross Tour zog es ihn weg über den grossen Teich und verabschiedete sich für 10 Monate nach Los Angeles. Dort studierte er an der Musikhochschule M.I. alle möglichen Seiten der Musik. Er zählt die Erfahrungen dieses Jahres zu seinen Wichtigsten überhaupt. Auch einen Abstecher nach Neuseeland hat T.J. in dieser Zeit unternommen, bevor er anfangs April 2001 wieder in die Schweiz zurückgekehrt ist.

Copyright by Gölä/4-heads.com
Quelle: http://gola.seven49.net/de/biographie/Default.htm